|
|
Hochseilgarten „Woodjump“
Dieser künstliche Hochseilgarten in
Oberhof, der einzige TÜV-geprüfte
Hochseilgarten in Thüringen, besteht aus
drei Grundbereichen: der Action Runde,
dem Selbstsicherungsbereich und dem
Teambereich. Ziel aller Bereiche ist es,
die eigenen Grenzen auszuloten und zum
Teil zu überwinden, gemeinsam
Aufgabenstellungen zu bewältigen,
Lösungen zu suchen und diese anzuwenden.
Je nach Gruppengröße werden der Gruppe
Elemente aus zwei Bereichen angeboten.
Die einzelnen Stationen des Parcours
zeichnen sich durch inhaltlich
differenzierte Anforderungsprofile aus.
Integriert in ein parkähnliches Gelände
finden Sie über 20 Hochseilstationen in
einer Höhe von 10 -14 Metern. Unter
Anleitung von Profis können Sie Schritt
für Schritt neue ungewohnte Erfahrungen
machen. Jeder Schüler entscheidet selbst
über das Maß seines Einsatzes und
darüber, wie viel er wagen möchte.
Sicherheit und Freiwilligkeit ist bei
allen Aktivitäten oberstes Prinzip.
„Woodjump“ soll in erster Linie
Emotionen wecken, Spaß an der Bewegung
bringen und das Bewusstsein für den
Körper stärken. Er soll Motivation
fördern und helfen, eigene Grenzen zu
entdecken und sich selbst sowie
vorhandene Ängste zu überwinden.
Learning by doing steht im Vordergrund.
Hochseilelemente werden in Verbindung
mit Kletterseilen, Gurten, Helmen und
weiterem Sicherheitsequipment benutzt.
Wir haben verschiedene Varianten für Sie
zusammengestellt, nach denen Sie den
Park erleben können.
Orientierungstour mit Fotosafari
Mit Hilfe von Karte und beiliegenden
Fotos erkundet die Gruppe die berühmten
Sportstätten Oberhofs (z.B.
Wadeberg-Schanzen, Rennrodelbahn,
Biathlonstadion).
Hierbei sind verschiedene Daten
auszukundschaften oder zu schätzen
(bspw. Schanzenrekord) und auf dem
persönlichem „Logbuch“ zu notieren.
Sie wandeln auf den Spuren von Ronny
Ackermann, Sven Fischer, Frank Luck,
Andrea & Manuela Henkel, Stephan Hocke,
Andre Lange u.v.m., den Olympiahelden
von Salt Lake City.
Unterwegs erfährt die Gruppe
Wissenswertes über die Hintergründe des
Leistungssports, angefangen bei den
Entwicklungen der einzelnen
Wintersportarten, über einen „normalen“
Tagesablauf im Sportgymnasium, bis hin
zu den Besonderheiten des
Leistungssportsystems der DDR. Ein
anschließender Besuch der
Wintersportausstellung ergänzt die Tour.
Die komplette Tour ist etwa 8km lang und
dauert ca. 3,5 Stunden. Sie wird nicht
durch Fakten überladen sondern durch
kleine Geschichten zu den einzelnen
Sportstätten speziell auf Jugendliche
zugeschnitten.
Sinnesschule & Interaktionsspiele
Besuch des Rennsteig-Gartens:
Hierbei handelt es sich um einen
spielbetonten Lehrgang durch die Natur,
gespickt mit Interaktionsspielen (z.B.
Essen mit zusammengebundenen Händen,
„blinder“ Zeltaufbau, gegenseitiges
Führen durch das Gelände - „blind“ an
der Hand oder durch Erklärungen) und
Wahrnehmungsübungen. Erleben Sie die
Natur durch gezieltes Reizen einzelner
Sinne (Geräusche des Waldes zuordnen,
„Ertasten und Erlaufen“ verschiedener
Gegenstände, Riechen von frisch
geschlagenem Holz oder Tannennadeln.
Eingebaut in den Ablauf sind Infos über
Probleme der Klimaverschiebung, den
Umweltschutz und die eigene Rolle in der
Natur.
Dieses Programm ist für den 3. Tag Ihres
Aufenthaltes besonders gut geeignet.
Häufig scheitern längerfristige
Programme mit Detailplanung für mehr als
einen Tag daran, dass sich die Gruppe
anders entwickelt als erwartet. Aus den
ersten beiden Aktivitäten sollten die
Aufgaben und Spiele dieses 3- bis
4-stündigen Programms in Abstimmung mit
den Begleitpersonen abgeleitet werden.
|