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Tag
1:
Wir treffen euch am Bahnhof in Krippen.
Etwa 300 m Fußweg entfernt, direkt am
Elbufer, erwartet euch unser
Materialbus. Nach einer kurzen Begrüßung
und Vorstellungsrunde erfahrt ihr bei
einem kleinen Imbiss mehr über den
Tourverlauf und das Programm für die
weiteren Tage.
Dann geht‘s endlich los: Boote,
Schwimmwesten, Paddel usw. müssen
abgeladen werden. Sämtliches nicht
benötigte Gepäck und Material wird im
Tourfahrzeug verstaut. Wir treffen es
erst am Zielort der jeweiligen
Paddeletappe wieder. Bevor es auf‘s
Wasser geht, erhalten alle Teilnehmer
eine Sicherheits- und Technikeinweisung,
verbunden mit einer kleinen
Materialkunde (Kanu-ABC). Immerhin ist
die Elbe eine vielbefahrene
Binnenschifffahrtsstrasse. Ein Tourguide
begleitet euch auf dem Wasser. In großen
Schlauchbooten paddeln wir heute 10 km
bis nach Königstein. Es liegt mit seiner
gigantischen Festungsanlage inmitten der
Sächsischen Tafelberge zwischen
Lilienstein, Pfaffenstein und Quirl.
Am Zielpunkt erwartet uns der
Landbegleiter mit dem Materialbus. Die
Boote werden an Land gezogen und direkt
am Elbufer bauen wir neben der
Ferdinandsbaude an der Grenze zum
Nationalpark Sächsische Schweiz unser
Camp auf. Als Küche und Regenschutz
dienen Pavillon oder Bootshänger,
geschlafen wird in 4- bzw.
5-Personen-Zelten. Für die Betreuer
stehen Einzelzelte zur Verfügung. Bis
zum Abendbrot bleibt noch Zeit, die
nähere Umgebung zu erkunden.
Das Essen wird gemeinsam vom
diensthabenden Küchenteam zubereitet.
Zutaten und Rezeptvorschläge gibt‘s von
uns.
Tag 2:
Gegen 8:00 schält sich der Küchendienst
aus den Schlafsäcken, deckt die Tische
ein und sorgt für Kaffeewasser. Heute
geht‘s in die Felsen. Mit Proviant und
Kletterausrüstung im Rucksack wandern
wir zunächst ins Zielgebiet. Zwischen
steilen Felswänden schlagen wir unser
„Basiscamp“ auf. Bevor wir unseren
Einsteigergipfel erstürmen, gibt es
wieder ein ausführliches
Sicherheitstraining, Materialkunde,
Technikschulung und Hinweise zum
„umweltfreundlichen Bergsport“. Unter
Sicherung eines Tourguides werden
zunächst einfache Strecken geklettert
und abgeseilt. Je nach Zeitrahmen kann
der Schwierigkeitsgrad noch gesteigert
werden.
Die andere Hälfte der Klasse erkundet
derweil ein einfaches Höhlensystem. Mit
Helm und Geleucht tauchen wir ab ins
Innere des Sandsteins. Hier ist zwar
keine Kletterausrüstung notwendig aber
Verblockungen, Kammern und enge Gänge
erfordern trotzdem einiges Geschick. Auf
der Grundstrecke erwartet uns sogar ein
richtiges Höhlenbuch. Nach dem
Mittagsimbiss tauschen wir die Gruppen.
Auf dem Rückweg kraxeln wir zunächst
noch mal über Leitern und Stiegen hinauf
zur Barbarine. Zum Glück geht‘s von dort
heimwärts fast nur bergab!
Nach dem selbstgekochten Abendbrot
bleibt bis zum Schlafengehen noch genug
Zeit zum Quatschen und Relaxen am
Lagerfeuer…
Tag 3:
Heute steht eine längere Paddeletappe
an. Nach dem Frühstück wird gemeinsam
das Camp abgebaut und verpackt. Mit der
Strömung passieren wir schon bald die
bedrohlich aufragenden Felsen der Bastei
bei Rathen. Mit etwas Glück können wir
dabei hoch über uns einen der
waghalsigen sächsischen Kletterer
erspähen. Mittagsrast legen wir in Pirna
ein. Gut gestärkt paddeln wir am
Nachmittag weiter. Auf einem
Campingplatz gegenüber von Schloss
Pillnitz bauen wir unsere Zelte auf. Wer
Lust hat kann bis zum Abendbrot Schloss
und Gartenanlage besichtigen.
Tag 4:
Wie immer wird gefrühstückt und
anschließend abgebaut. Auf Wunsch kann
die Besichtigung von Schloss Pillnitz
auch am heutigen Vormittag durchgeführt
werden. Dann würden wir am Nachmittag
nur eine kurze Paddeletappe absolvieren
und im Stadtgebiet von Dresden
übernachten. So könntet ihr abends schon
mal die Dresdner Innenstadt erkunden.
Eine andere Möglichkeit wäre, mit den
Booten direkt durch die Dresdner
Innenstadt zu paddeln, vorbei an den
Türmen und vergoldeten Kuppeln von
Frauenkirche, Schlosskirche oder der
weltberühmten Semperoper. Auf einem
Wasserrastplatz am Rande von Dresden
booten wir aus und schlagen zum letzten
Mal gemeinsam unser Camp auf. Die Boote
werden gereinigt und verstaut. Zum
letzten Mal verwöhnt uns der
Küchendienst, morgen macht das alles
wieder Mutti.
Tag 5:
Nach dem Frühstück laden wir eure Koffer
und Rucksäcke ein und bringen euer
Gepäck zum Bahnhof in die Dresdner
Innenstadt, um uns dann nach einer
ereignisreichen Woche von euch zu
verabschieden.
Ihr könnt je nach Abfahrttermin die
verbleibende Zeit für eine
Stadtrundfahrt oder den Besuch eines der
vielen berühmten Museen nutzen. |