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Die Anreise
erfolgt am 1. Tag zum Grenzort
Schmilka im oberen Elbtal, wo wir uns,
je nach Anreisestrecke, bis zum Mittag
treffen.
Das Team erwartet Euch schon. Die
kentersicheren Raftingboote,
Schwimmwesten und Paddel liegen bereit.
Nach einem kleinem Begrüßungssnack
(Gebäck, Cappuccino, Tee und Kuchen)
direkt an der Elbe, folgt ein Paddel-ABC
Grund- und Sicherheitskurs, bei dem das
nötige Know How im Bereich Flusswandern
vermittelt wird.
Nun kommen wir auch schon zum Umsetzen
des theoretisch im Paddel-ABC erlernten
Wissens. In Teams, zu je 8-10 Personen
pro Boot, beginnen wir unsere erste
Etappe. Für optimale Sicherheit sorgt
unser Guide, welcher mit seinem kleinen
Motorboot die gesamte Tour begleitet.
Kaum ein Ausgangspunkt im Nationalpark
ist für eine Mehrtages-Wasserwanderung
besser geeignet. Hoch über uns erheben
sich die zerklüfteten Schrammsteine. Der
Elbestrom windet sich majestätisch um
die mächtigen Tafelberge.
Nach ca. 2,5 Stunden Paddelzeit
erreichen wir den zwischen Bad Schandau
und Königstein gelegenen „Prossener
Hafen“. Von hier erreichen wir in einem
40minütigen Fußmarsch - immer dem
Lachsbach folgend - die Ochelbaude. Die
Nachtlager - 2 große Tipi´s - stehen
bereit. Wahlweise können auch die großen
Gruppenzimmer der Herberge gebucht
werden.
Nachdem das Feuerholz für das abendliche
Lagerfeuer besorgt ist, haben wir Zeit
für Sport und Spiel oder eine kurze
Wanderung (ca. 2,5h) zur fantastischen
Brandaussicht. Von so viel Aktivität
hungrig geworden, finden wir uns im
Baudensaal zum Abendbrot zusammen.
2. Tag
Diesen Tag verbringt Ihr im Wald und
zwischen den Felsen der Ochelwände.
Wir haben für Euch ein kleines
Überlebenstraining, also
Survival-Abenteuer zusammengestellt. Ihr
lernt, Euch mit Seil und Knoten in
schwierigem Gelände zu sichern,
Hindernisse oder einen Bach zu
überqueren, sich im Gelände mit Karte
und Kompass zu orientieren, Klettern und
Abseilen sowie Feuermachen ohne
Streichhölzer. Zuletzt kann jeder seine
Geschicklichkeit mit Pfeil & Bogen
ausprobieren. Den Abend lassen wir
romantisch am Feuer mit Bratwurst,
Nudelsalat, Fisch und Knüppelkuchen
ausklingen.
3. Tag
Auch an diesem Tag sind wir in der Natur
unterwegs. Wir starten zeitig und
verlassen die Ochelbaude zur nächsten
Etappe. Zwischen den Tälern und
Schluchten erproben wir abenteuerlich
unsere Survival-Kenntnisse.
Nach einer Stärkung aus unseren
Lunchpaketen besteigen wir den Tafelberg
- Lilienstein mit dem einmaligen Blick
zur Festung Königstein.
Nun geht es nur noch bergab bis wir
unsere Boote am Prossener Hafen
erreichen. Während der einstündigen
Fahrt auf der Elbe erheben wir noch
einmal den Blick hinauf zum Lilienstein,
links von uns thront eindrucksvoll die
Festungsanlage auf dem Königstein. Gegen
17 Uhr, erreichen wir unser Naturcamp.
Zwischen Felsen und Wasserlandschaft
bauen wir gemeinsam die Zelte auf und
richten unseren Gaumenschmaus, eine
Gemüsepfanne zu. An diesem besonders
idyllisch gelegenen Platz lohnt es sich,
mal auf eine abendliche Beobachtung zu
gehen. Vielleicht lässt sich sogar ein
Elbe-Biber blicken.
Am 4. Tag geht‘s, nach einem
gemütlichen Frühstück, wieder den
Paddelfreuden entgegen. Mit einer
kulinarischen Rast in Pirna stärken wir
uns für die Fahrt bis Pillnitz.
So gegen 16 Uhr bauen wir, schon richtig
professionell, unsere Zelte auf. Mal
schauen ob die Nudeln gelingen - alle
packen mit an, Wasser, Nudeln, Käse,
Wurst ... Wie viel Salz muss in so einen
großen Topf? Viele Köche verderben eben
doch nicht die Tomatensoße!
Nach dem Abendessen können wir uns
entscheiden ob wir noch etwas
unternehmen möchten. Ein Besuch des
Wasserpalais Pillnitz? Einen Abstecher
zu den nahen Weinbergen? Oder einfach
nur die Seele baumeln lassen!
Am nächsten Morgen ist auch schon die 5.
und damit letzte Etappe gekommen. Sie
führt uns an vielen Sehenswürdigkeiten
wie Blaues Wunder, Frauenkirche,
Brühlsche Terrasse und der Semperoper
vorbei.
Alle Anstrengungen werden nun noch
einmal mit dem herrlichen Blick auf die
historische Altstadtkulisse der Stadt
Dresden belohnt.
Hier stärken wir uns mit einem zünftigen
Würstchengrillen für den letzten
Abschnitt. Gegen 15 Uhr ist es Zeit von
der Elbe Abschied zu nehmen. Doch sicher
nicht für immer - ganz sicher! |