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1. Tag
Wir treffen uns am ersten Tag 10:00 Uhr
am Bahnhof Krippen. Unsere Mitarbeiter
empfangen euch direkt vor dem Bahnhof.
Direkt am Elbufer, etwa 300 m Fußweg
entfernt, wartet unser Materialbus.
Nach einer kurzen Begrüßung gibt es
einen kleinen Imbiss. Nebenbei erfahrt
ihr mehr über den Tourverlauf und den
Ablauf der weiteren Tage.
Dann geht‘s endlich los: Boote,
Schwimmwesten, Paddel usw. müssen
abgeladen werden. Sämtliches nicht
benötigtes Gepäck und Material wird im
Tourbus verstaut. Wir treffen erst am
Zielort wieder auf ihn. Bevor es auf‘s
Wasser geht, erhalten alle Teilnehmer
eine Sicherheits- und Technikeinweisung,
verbunden mit einer kleinen
Materialkunde (Kanu-ABC). Immerhin ist
die Elbe eine Binnenschifffahrtstraße.
Ein Tourguide begleitet euch auf dem
Wasser. Unsere heutige Tour geht über 10
km bis nach Königstein. Die Elbe hat
hier eine Fließgeschwindigkeit von 5 - 7
km/h. Königstein liegt inmitten der
Sächsischen Tafelberge zwischen
Lilienstein, Quirl und Pfaffenstein
unterhalb der Festung Königstein.
Am Zielpunkt erwartet uns bereits der
Landbegleiter samt Tourbus. Die Boote
werden an Land gezogen und das Lager
aufgebaut. Als Küche und Regenschutz
dient ein großer Pavillon, geschlafen
wird in 5-Personen-Zelten. Für die
Betreuer stehen Einzelzelte zur
Verfügung. Bis zum Abendbrot bleibt noch
etwas Zeit, um die nähere Umgebung zu
erkunden.
Das Essen wird gemeinsam vom
diensthabenden Küchenteam zubereitet.
Zutaten und Rezeptvorschläge geben euch
die Tourguides. Es gibt am ersten Abend
eine deftige Gemüsepfanne und
Rostbratwürste.
2. Tag
Am nächsten Morgen ist 8:00 Uhr Wecken
angesagt. Der Frühstücksdienst deckt die
Tische ein und sorgt für Kaffeewasser.
Heute geht‘s in die Berge. Mit Proviant
und Kletterausrüstung im Rucksack
wandern wir zunächst ins Zielgebiet.
Zwischen steilen Felswänden schlagen wir
unser „Basecamp“ auf. Bevor Gipfel
erstürmt werden, gibt es wieder ein
ausführliches Sicherheitstraining,
Materialkunde, Technikschulung und
Hinweise zum „umweltfreundlichen
Bergsport“. Unter Sicherung eines
Tourguides werden zunächst einfache
Strecken geklettert bzw. abgeseilt. Je
nach Zeitrahmen kann die Schwierigkeit
noch gesteigert werden.
Die andere Hälfte der Klasse erkundet
derweil ein einfaches Höhlensystem. Mit
Helm und Geleucht tauchen wir ab ins
Innere des Elbsandsteins. Hier ist zwar
keine Kletterausrüstung notwendig, aber
enge Gänge, Verblockungen und Kammern
fordern trotzdem einiges Geschick. Auf
der Grundstrecke erwartet uns sogar ein
richtiges Höhlenbuch. Nach dem
Mittagessen tauschen wir die Gruppen.
Zum Glück geht‘s heimwärts fast nur
bergab. Zum Abendessen sind wir wieder
am Lagerplatz an der Elbe.
Das heutige Küchenteam steht vor der
schweren Aufgabe mehrere Kilo Nudeln zu
Spirelli mit Tomatensoße zu verarbeiten.
Zwiebeln schneiden, Wurst würfeln, Käse
reiben.....wie gut, dass es zu Hause
Mutti gibt! Bis zum Schlafengehen bleibt
noch Zeit zum Spazieren, Quatschen...
3. Tag
Nach dem Frühstück geht‘s am dritten Tag
noch mal auf‘s Wasser. Durch den
schönsten Teil der Sächsischen Schweiz
fahren wir je nach Zeitbudget bis
Obervogelsang (14 km) oder Pirna (19
km).Vorher bauen wir gemeinsam das Lager
ab. Unterwegs passieren wir u. a. Rathen
und die bedrohlich steilen Felswände mit
der Bastei. Mittagsrast machen wir
unterwegs am Flussufer. Am frühen
Nachmittag erreichen wir den
Tourendpunkt. Dort werden zunächst die
Boote aus dem Wasser gezogen und
gereinigt. Sämtliches Material muss im
Bus verstaut werden. Zwischen 16:00 Uhr
und 17:00 Uhr endet die Tour. |